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Nur für Schwestern

Maria Theresia von Jesus Gerhardinger . . .
begründete die Kongregation in der Eucharistie . . .

(Ihr seid gesandt, Prolog)

Am 11. Februar 1960 wurde das Grundstück an der Via della Stazione Aurelia 95 gekauft. Vier Jahre danach zogen der Generalrat und die Generalatsgemeinschaft in das neu errichtete, aber noch nicht ganz vollendete Gebäude ein. Segnung des Generalats und Weihe der Kapelle fanden am 11. Oktober 1966 statt - am Fest Unserer Lieben Frau „Maria, Mutter der Kirche“. Dieser Titel war ihr vom II. Vatikanischen Konzil zuerkannt worden und wurde nun auch der neuen Kapelle gegeben.

Schön und einfach – einfach schön

Die Schwestern hatten den Architekten Prof. Bruno Appolonj-Ghetti beauftragt, etwas zu schaffen, das schön und einfach – einfach schön sei, und sie wurden nicht enttäuscht. Das für den Bau der Kapelle verwendete Material kam aus Europa und den nahen Mittelmeerländern; der größte Teil des Marmors stammt aus Italien und wurde durch die Firma A. Pierotti gekauft.

Prof. Francesco Nagni, der Bildhauer von Apsis-Kreuz, Statuen und Ambos verwendete den schönen weißen Carrara-Marmor aus Norditalien; der Korpus am Kreuz it zwei Meter lang und besteht aus einem einzigen Stück fehlerfreien Marmors.

Für den Tabernakel wurde Onyx aus Pakistan verwendet, für die Strahlen des Hintergrunds Onyx aus Algerien, Marokko und Circeon in Latium/Italien. Die weiß-grau gestreifte Umrahmung des Tabernakels - ein selten vorkommender Meer-Onyx mit dem Namen „Onyx der Fischersleute“ aus dem italienischen Pescara - ist heute nicht mehr erhältlich.

Der Hauptaltar besteht aus “Verde tip Issorie” von den Bergen um das Aostatal/Westitalien, stellt den Lebensbaum dar und birgt Reliquien der hl. Barnabas, Augustinus, Ambrosius, Lucia und Maria Goretti.

Die beiden Statuen “Josef der Arbeiter” und “Maria, Mutter der Kirche” haben je eine Höhe von 2,40 m und ein Gewicht von 18 bzw. 25 dz.

Eine Schwester des Kunsthauers, Prof. Gilda Nagni, entwarf die Buntglasfenster über und neben den beiden Seitenaltären mit Szenen aus dem Leben des hl. Josef und der Gottesmutter; ihr Werk sind auch das große Rundfenster im Emporeraum und das auf beiden Kirchenseiten verlaufende obere Buntglasfenster-Band, das Kirchenschiff und Altarraum in einer farbigen Licht-Einheit verbindet.
Die Fenster unmittelbar über den mit Marmor verkleideten Seitenwänden des Kapellenschiffs stammen von Signor Signorelli.

Die Kirchenpfeiler sind mit feinen Marmorsplittern überzogen, die in einem Sonderverfahren manuell angebracht wurden. Marmor aus den Bergen rund um den norditalienischen Gardasee befindet sich an den Wänden und auf der Empore.
 
                                                                        

Eucharistie ist die Mitte unserer gelobten Hingabe, die bewegende Kraft und der stärkste Anruf für unsere Sendungsgemeinschaft. (Ihr seid gesandt, Konstitution 35)

Die Pfeifenorgel, ein Geschenk der Schulschwestern aus Kanada, ist das Werk der Brüder Ruffatti aus Padua. Sie wurde am 26. Januar 1967 fertiggestellt und erklang zum ersten Mal bei der Ostersonntagliturgie am 26. März 1967. Der Klang der 1119 Orgelpfeifen füllt weiterhin die Kapelle zum Lobpreis des dreifaltigen Gottes beim täglichen Gottesdienst, an dem Schulschwestern, Schwestern der Jubiläumsgemeinschaft und Besucher teilnehmen.


Urquell und Ausdruck der Liebe und Einheit, die wir für unsere Gemeinschaft und die Welt erstreben, ist die Eucharistie. (Ihr seid gesandt, Konstitution 33)

Rom ist traditions- und vorschriftsgemäß eine Stadt mit vielen Mauern und Toren. Hinter diesen Mauern und Toren gibt es Wunderbares und Schönes, das den Besucher fasziniert. Unser Tor öffnet sich weit für alle, die kommen, und unsere Kapellentüren sind weit offen für alle, die an unserer täglichen Eucharistiefeier teilnehmen, zur Gemeinschaftsvesper kommen oder in Ruhe und Stille vor dem Allerheiligsten beten möchten. Die Kapelle ist Gottes Wohnung.

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Last updated:17 April 2008